Ein kurzer Leitfaden zu den Rechten von Menschen mit Diabetes
Aktie
Integration von Menschen mit Behinderung 1 in die Arbeit und Rechte im Arbeitsumfeld • L. 2643/1998 :
- Die Einstellung von Menschen mit Behinderungen mit einem Behinderungsgrad von 50 % im öffentlichen Dienst erfolgt über das OAED durch jährliche Bekanntmachungen gemäß Gesetz 2643/98. Erforderliche Dokumente: ein gültiger KEPA-Beschluss mit Bezugnahme auf Gesetz 2643/1998 und die Registrierung im Arbeitslosenregister des OAED.
- Teilnahme an ASEP-Ausschreibungen, wobei 10 % der freien Stellen besetzt werden (Gesetz 4440/2016).
- Liste der Kandidaten für die Ernennung zu festangestellten/aushilfs-/stundenweise bezahlten Lehrern und sonderpädagogischen Fachkräften – Sonderpädagogische Fachkräfte: Wenn der Antragsteller/Ehepartner/Partner einer Lebensgemeinschaftsvereinbarung oder das Kind einen PA von mindestens 50 % hat, dann PA X 0,4.
- Reduzierung der Arbeitszeit um 1 Stunde pro Tag für Angehörige der Streitkräfte, Wehrpflichtige und Militärjustizbeamte, wenn sie ein Kind bis zum 18. Lebensjahr mit einer Behinderung vom Typ 1 und einem Behinderungsgrad von mindestens 50 % haben.
- Polizeibeamte des Ministeriums für Bürgerschutz: Ermäßigung von 1 Stunde pro Tag ohne Gehaltskürzung für diejenigen, die ein Kind bis zu 18 Jahren mit einer Sozialversicherungsnummer vom Typ 1 und einem 50%igen PA haben und das Recht auf Abordnung in den Bereich des ständigen Wohnsitzes besitzen.
- Regelmäßig Beschäftigte und Beschäftigte mit einem unbefristeten oder befristeten privatrechtlichen Arbeitsverhältnis des Staates, der öffentlichen juristischen Personen und der lokalen Behörden, die Kinder bis zum 18. Lebensjahr haben, die an insulinabhängigem Diabetes mellitus Typ 1 mit einem PA von 50 % leiden, haben Anspruch auf eine Reduzierung der Arbeitszeit um eine Stunde (Artikel 27 Absatz 1 des Gesetzes 4305/Amtsblatt 237 A'/2014 & Amtsblatt 53A'/2020).
- Zusätzlich zum regulären Urlaub haben Personen mit einer Behinderung von 50 % oder mehr Anspruch auf einen Sonderurlaub von 6 Arbeitstagen bei Lohnfortzahlung, wenn sie im engeren öffentlichen Sektor arbeiten oder im weiteren öffentlichen Sektor (Kommunalverwaltungen, öffentliche Versorgungsbetriebe usw.) oder im privaten Sektor über die Programme zur Schaffung neuer Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderungen des OAED eingestellt wurden (Art. 50 Abs. 4, Gesetz 3528/2007).
- Fachärzte und Zahnärzte mit semantischer Demenz können sich auf eine Stelle in ihrem Fachgebiet in einem öffentlichen Krankenhaus oder Gesundheitszentrum des Nationalen Gesundheitssystems bewerben. Die Stelle ist auf fünf Jahre befristet und wird mit der Besoldungsgruppe „Supervisor B“ (Oberarzt) beglaubigt. Nach Entscheidung eines fünfköpfigen Auswahlgremiums besteht die Möglichkeit einer Festanstellung.
- Absolventen aller Schulen für Gesundheitsberufe, AEI oder (ehemalige) TEI in den Fachrichtungen Krankenpflege, medizinisch-technische Laborassistenten, Sozialarbeiter, Physiotherapeuten, Apotheker, Psychologen und Biologen, Chemiker und Biochemiker können sich um ihre Ernennung zu persönlichen Stellen in ihrer Fachrichtung bewerben, die durch den Ernennungsbeschluss in einem beliebigen Krankenhaus oder Gesundheitszentrum des Nationalen Gesundheitssystems empfohlen werden.
- Ärzte mit Diabetes und der Begleiterkrankung diabetische Retinopathie haben das Recht, sich als überschüssiges Personal in der Fachrichtung und im Krankenhaus ihrer Wahl zu spezialisieren (Artikel 20, Absatz 11, Gesetz 2519/1997).
RENTENLEISTUNGEN
Für Antragsteller auf Erwerbsminderungsrente gelten die individuellen gesetzlichen Bestimmungen der Versicherungsträger in der Fassung, die bis zum Inkrafttreten des neuen Versicherungsgesetzes 4837/2016 galt. Die Begründung eines Rentenanspruchs aufgrund einer Erwerbsminderung setzt voraus, dass alle rechtlichen Voraussetzungen für die Gewährung der Rente erfüllt sind, d. h. die in der Rentengesetzgebung vorgeschriebene Mindestversicherungsdauer und ein rentenfähiger Grad der Erwerbsminderung (gemäß den gesetzlichen Bestimmungen der dem e-EFKA beigetretenen Institutionen) vorliegen, der von einem Gesundheitsausschuss der KEPA bescheinigt wird.
WEITERE SOZIALE & FINANZIELLE VORTEILE
- Befreiung vom Militärdienst für Jungen (mit ärztlichem Gutachten) (PD 11/Amtsblatt A 17/2)
- Personen, die Sozialleistungen beziehen, erhalten die Fahrkarte ohne Behindertenausweis der KEPA. Personen, die keine Sozialleistungen beziehen, haben ab einem Behinderungsgrad von 67 % Anspruch auf die Karte.
- Zusätzliche Steuerermäßigung von 200 Euro für Menschen mit Diabetes mellitus, bei denen aufgrund von Komplikationen oder einer Zweiterkrankung etc. ein Behinderungsgrad von 67 % oder mehr festgestellt wird. (Gesetz 4172/2013)
- Die Ermäßigung der Gemeindegebühren richtet sich nach dem Einkommen und richtet sich nach einem Beschluss der jeweiligen Gemeinde. Die Bedingungen und Kriterien (z. B. Grad der Behinderung, Einkommen) variieren von Gemeinde zu Gemeinde.
- Einbeziehung in den Sozialstromtarif bei einem Behinderungsgrad von 67 % und mehr.
- Einbeziehung in den sozialen Wassertarif mit einem Prozentsatz von in der Regel 67 % und mehr.
Gewährung von Sozialleistungen
Menschen mit Typ-1-Diabetes und einem Behinderungsgrad von 50 % haben, sofern sie arbeitslos oder indirekt versichert sind, Anspruch auf eine Schwerbehindertenbeihilfe von 338 Euro monatlich von OPEKA. Menschen mit Typ-1-Diabetes, die an einer weiteren Erkrankung leiden, z. B. Multipler Sklerose, oder an Diabeteskomplikationen (z. B. terminaler Niereninsuffizienz, Erblindung), sollten sich über die Möglichkeit der gleichzeitigen Beantragung von Beihilfen informieren, die auf den Bedarf aufgrund der zusätzlichen Behinderung zugeschnitten sind, z. B. Blindheitsbeihilfe, Ernährungsbeihilfe bei Nierenerkrankungen und Beihilfe zur Atemtherapie bei terminaler Niereninsuffizienz. Die Beihilfe wird nicht angerechnet, nicht verrechnet und nicht auf die Einkommensgrenzen für den Bezug von Sozialleistungen angerechnet. Sie wird auch nicht auf den Bezug von Sozialhilfe angerechnet. Menschen mit einer Behinderung vom Typ 1, die entweder an Ausbildungsprogrammen, Programmen zur Unterstützung der Beschäftigung einschließlich Selbstständigkeit teilnehmen oder in Sozialgenossenschaften gemäß Gesetz 4019/2011 (Sozialgenossenschaften) arbeiten und Sozialleistungen, Wiedereingliederungsleistungen oder Krankenhaus- oder sonstige Leistungen erhalten, verlieren diese Leistungen nicht, sondern erhalten sie weiterhin gleichzeitig und kumulativ mit der Vergütung aus ihrer Teilnahme an diesen Programmen und/oder ihrer Vergütung aus der Beschäftigung in Sozialgenossenschaften (Artikel 13 des Gesetzes 4331/2015, Regierungsblatt A' 69/2015).
Rechte von Schülern mit Behinderungen Typ 1 auf allen Bildungsstufen
Programm zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie (Kinderbetreuungseinrichtungen/KDAP): Bewerber mit Behinderung sowie Bewerber mit einem Kind mit Behinderung erhalten zusätzlich 50 Punkte.
- Anwesenheit einer Krankenschwester für Säuglinge und Kleinkinder, die städtische Kinderkrippen und Kindertagesstätten besuchen (Artikel 13 Absatz 10 der Gemeinsamen Ministerialentscheidung 41087/2017 – Standardverordnung für den Betrieb von Kinderbetreuungseinrichtungen).
- Anwesenheit einer Schulschwester für Kinder im Primar- und Sekundarbereich. Der Antrag der Eltern erfolgt nach Rücksprache mit dem behandelnden Arzt und mit dem Siegel des Klinikdirektors.
- 24 Fehltage pro Schuljahr, die nicht in die Gesamtzahl der Fehlzeiten eingerechnet werden (Ministerium für Bildung G2/2209/1998).
- Zulassung zum Hochschulstudium ohne Aufnahmeprüfung (5 %): Bewerber wenden sich an eines der speziell eingerichteten siebenköpfigen Gremien in bestimmten öffentlichen oder Universitätskliniken, um ein Diagnosezertifikat zu erhalten. Erforderlich sind ein Antrag, ein ärztliches Gutachten eines öffentlichen Krankenhauses mit Stempel des Koordinators einer Klinik oder eines Labors des Nationalen Gesundheitssystems (NHS) oder eines bevollmächtigten Koordinators einer Klinik oder eines Labors des Nationalen Gesundheitssystems (NHS) oder eines Universitätsprofessors oder -dozenten sowie eine Kopie des Personalausweises.
QUELLE: